Übersicht Jahre
34. Festival

34. Festival

13.08.2010 – 14.08.2010

Interview: „Unglaubliche Atmosphäre“

Wie ihr das Festival gefällt, das wollte NW-Mitarbeiterin Joelle Buchner von Jen Bender wissen. Bender ist Sängerin der Berliner Band „Grossstadtgeflüster".

Als Großstadtkind auf dem Stemweder Open Air! Euer Auftritt war ein wahrer Erfolg - wie fühlst du dich?

BENDER: Ich bin einfach nur glücklich. Weißt du, in Berlin machen solche Wald- und Wiesenfestivals einfach keinen Sinn. Aber hier ist es einfach eine unglaubliche Atmosphäre. Man trifft auf die totale Warmherzigkeit und die Stimmung bei uns und bei den Leuten hier ist lässig und entspannt.

Was unterscheidet denn ein Umsonst & Draußen-Festival wie das Stemweder Open Air von den anderen Gigs, die ihr spielt?

BENDER: Wir spielen ja alles von ganz klein bis ganz groß. Aber bei so einem Festival wie hier sind es einfach immer komplett unschuldige Orte, an denen ein Haufen Verrückter zusammenkommt und mit einem feiert. Da legen wir auf der Buhne dann auch noch einmal einen Gang zu und das Publikum ist total dankbar.

Wie schaut es privat bei dir aus: Sagst du, beruflich mache ich Musik, dann genieß ich privat lieber die Ruhe oder gehst du selbst auch gerne auf Konzerte?

BENDER: Zurzeit spielen wir jedes Wochenende ein Festival, aber wenn ich mal privat unterwegs bin, liebe ich es, auf Festivals und Konzerte zu gehen. Und ganz ehrlich ?! Ich habe da meine persönliche Favoritenliste. Und von heute an ist es sehr wahrscheinlich, dass das Stemweder Open Air ganz vorne mit dabei ist.

zitiert aus der NW, 16.08.2010

Künstler & Bands

Nipel Twist
Wiesenbühne
Freitag - 17:45
Was macht eine Band aus Tel Aviv in ihren Ferien? Sie kommen nach Deutschland, um uns zu zeigen, dass es auch im Nahen Osten feinsten Collgepunk zu hören gibt, der seinen amerikanischen Vorbildern in Nichts nachsteht. (Israel)
DAMNIAM
Wiesenbühne
Freitag - 18:45
Die tiefgründigste Musik machen sie vielleicht nicht, darum geht es aber auch nicht. Denn Damniam bieten stattdessen eine gute Zeit. Für diese sorgen eingängige, tanzbare Melodien und eine Menge Live-Energie.
Mavie
Wiesenbühne
Freitag - 20:00
„Deutscher Indiepop“, in diesem Fall nennt man schnell Bands wie Tomte, Kettcar oder Tocotronic. Doch spätestens seit 2004 sollte Liebhabern der „HamburgerSchule“ ein weiterer Name einfallen: Mavie. Und diese Vier touren kräftig, um die Wissenslücke selbst im entlegenen Stemwede zu schließen (Bremen/Hannover).
Jinx
Wiesenbühne
Freitag - 21:15
Wenn man Jinx hört, denkt man erst einmal: „Was für ´ne coole Crossoverrockband!“ Und dann –urplötzlich- fängt der Sänger an Trompete zu spielen. Unerwartet, aber das ist auch gut so! So gibt es den ganz eigenen Jinx-Mix.
Fleshworks
Wiesenbühne
Freitag - 22:45
„ Min Jung, was hörst du da wieder für einen Krach? „Man Ommi, das ist Death Metal!“ Brachiale Gitarren, dröhnender Bass und einen „Gesang“, der zarte Gemüter erschrecken könnte. Wir wünschen Freunden des Death Metal viel Spaß mit Fleshworks. (Osnabrück)
Torpus
Wiesenbühne
Samstag - 14:00
So früh am Festival seid ihr noch nicht ganz wach? Mach nichts, denn Torpus und seine Band „The Art Directors“ sind sowieso zum Träumen schön. Sönke Torpus zeigt, begleitet von Kontrabass, Mandoline, Cello und mehr, dass der Folk nicht tot ist (Hamburg).
The Flaming Cucumbers
Wiesenbühne
Samstag - 15:30
Bei dem Namen dieser Band könnte man vermuten, es handle sich um eine Gurkentruppe. Dann hätten sie aber wohl kaum unseren diesjährigen Bandcontest gewonnen. Laut den brennenden Gurken ist ihr Ska-Punk live am besten. Bei uns in Stemwede treten sie den Beweis an (Lemförde).
Dreadnut Inc.
Wiesenbühne
Samstag - 16:45
Lasst uns tanzen, auf das die Sonne auf unser Festival scheint! Für die richtige Stimmung beim Sonnentanz sorgen Dreadnut Inc.. Die 11 Musiker aus North-Rhine-Jamaica-Westphalia, lassen mit ihrem ausgewogenen Mix von Reggae über Hip Hop bis Pop keine Wünsche offen… solange man Lust zu tanzen hat (Paderborn).
Hereafter16
Wiesenbühne
Samstag - 18:30
Diese Jungs aus Holdorf kommen in wichtiger Mission: Euch in die Ärsche zu treten. Wie sie das machen? Mit Rotz, Rock und Spaß am Spielen. Protect your ears: Hereafter16 (Holdorf/Steinfeld/Damme).
Lake Cisco
Wiesenbühne
Samstag - 19:45
Raus aus den vorgebenen Muster, sein eigenes Ding machen. Dabei großartige Songs mit einer unwahrscheinlich dichten Atmosphäre schaffen. Genauso sind Lake Cisco. Punkt (Koblenz).
The Ghost Rockets
Wiesenbühne
Samstag - 21:00
Geister-Raketen schießen durch die Nacht. Zu hören ist aber kein Gewimmer, sondern epische Gitarren, rockiger Gesang. Mit ihrer energetischen Live-Show kommen die Jungs von Schweinfurt nach Stemwede, um euch die Köpfe frei zu blasen (Schweinfurt).
Sidewalk
Wiesenbühne
Samstag - 22:15
Man nehme: Eine Rockband mit röhrendem Gesang und hartem Gitarrensound. Dazu eine Prise Klezmer mit Klarinette und Cello. Zum Schluss lässt man diese Mischung gut 7 Jahre reifen. Das Ergebnis: Power Klezn’ Roll! (Backnang)
Übersicht JahreÜbersicht Bühnen