Künstler & Bands
Los de Abajo
Waldbühne
Freitag - 18:00
Niemand mischt Party und Politik so gekonnt wie Los de Abajo. Sie sind und bleiben eine Größe der Musikszene Mexikos, haben bereits 2003 den BBC World Music Award gewonnen und ließen ausgedehnte Touren durch Europa, die USA und Mexiko folgen. Ihren politischen Protest kleiden Los de Abajo in einen unnachahmlich spannenden und gut gelaunten Stilmix aus Rock, Salsa, Reggae, Ska und Cumbia. Vor diesem spritzigen Flickenteppich klagen sie mit ihren Texten über soziale Ungerechtigkeit und die immer größer werdende Schere zwischen Arm und Reich. Mit ihrem LatinSkaCumbiaTropi-Punk begeisterten die sieben Jungs in den Mariachihosen und ihre energiegeladene Sängerin zahllose neue und alte Fans. Benannt haben sich Los de Abajo übrigens nach einem Klassiker der revolutionären mexikanischen Literatur, dem gleichnamigen Buch von Mariano Azuela, zu deutsch: „Die Rechtlosen“. Hier kommt der "Mariachi Beat".
The Rumjacks
Waldbühne
Freitag - 19:45
Der 5er aus Sydney um die Gründungsmitglieder Frankie McLaughlin (Gesang) und Johnny McKelvey (Bass) existiert bereits seit 2008. Schottische und irische Musik kollidieren hier frontal mit Rock’n’Roll und Punk-Rock, hier und da auch mal Ska-/Reggae-Rhythmen, die Mitgröhl-Hymne trifft auf Ballade. Heraus kommt ein Bastard aus Celtic Folk und guten, soliden Punkrock; rau, aufrichtig, aus dem Bauch heraus. Mit ihrem aktuellen Album „Sober and Godless“ haben The Rumjacks einen Meilenstein geschaffen und ihr Hit "An Irish Pub Song“ hätte fast den YouTube-Zähler in die Knie gezwungen. Spätestens mit ihrer Europatour im Sommer 2015 mit über 50.000 Zuschauern haben sich The Rumjacks sehr erfolgreich aus den Schatten der großen Bands wie Dropkick Murphys, Flogging Molly, The Pouges und Billy Brag gespielt. Musik laut und aus tiefstem Herzen. “Call it Celtic punk, folk, rock or whatever, we have to keep telling each other our story, that’s the only thing that keeps us human” so McLaughlin.
Strung Out
Waldbühne
Freitag - 21:30
Strung Out kommen aus dem sonnigen Kalifornien, spielen Punk und ihre Platten erscheinen bei Fat Wreck, dem Label von NoFX-Boss Fat Mike. Somit dürfte alles klar sein, oder? Nö. Strung Out war seit jeher mehr als der x-te NoFX-Klon. Die Band wurde um 1990 in Simi Valley, Kalifornien gegründet und begann mit einem flotten Mix aus Punk, Hardcore- und Metaleinflüssen, für den hierzulande schnell die Genre-Schublade (Westcoast-)Melodic-Core gefunden wurde. Strung Outs Debüt "Another Day In Paradise" erscheint im Mai 1994 und unterstreicht die Bedeutung der Band: Ein Album voller Hits und mit einer starken politische Ausrichtung. Mit Ihrem 2002er Album schafften sie erstmals den Einstieg in die US-Billboard 200. In den letzten Jahren bewegten sich Strung Out etwas weg von melodischen Gefilden hin zu schnellen, rohen Sound mit Heavy-Metal-Einflüssen, Atonalität und abstraktere Songstrukturen. Diesen Weg sind sie bis zum aktuellen Album „Transmission Alpha Delta“ aus dem Jahr 2015 konsequent weitergegangen, ohne dabei das Gespür für Ohrwürmer zu verlieren. Das OX! schwärmte schon vor 10 Jahren zurecht: „Strung Out gehören sicherlich zu den ausgefeiltesten Punk-Bands überhaupt und verbinden politische Ansätze mit einer ganz persönlichen Note“.
Mad Caddies
Waldbühne
Freitag - 23:15
Seit ihrer Gründung vor zwei Jahrzehnten haben die Mad Caddies unzählige Platten veröffentlicht und diverse Welt-Tourneen hinter sich. Die Kalifornier haben die Melodic-Punkrock-Ska-Welle der 90er recht früh verlassen und sind heute die wohl vielseitigste Band auf dem NoFX-Label Fat Wreck Chords. Mit der musikalischen Hinwendung zu Ska und Reggae lassen sie den Punk dezent in den Hintergrund treten, wobei es – gerade bei Live-Shows – stets leidenschaftlich und energisch bleibt. Beeindruckender als die Tatsache, dass Mad Caddies über 400.000 Alben verkauft haben, ist die unheimlich breite Palette von Einflüssen, die sie in ihren Songs anbieten und kombinieren. Hier kommen vielseitige Dixieland-, Swing-, Reggae-, Punk-, Pop-, Ska-Songs, die den Caddies eine äußerst breit gefächerte Zuhörerschaft bescheren und die all’ diese unterschiedlichen Menschen von Anfang bis Ende begeistern. Die New-Orleans-meets-Reggae-Rocker haben sich mit ihrem Sound weltweit jede Menge Fans erspielt und machen „mit nur zwei Bläsern einen derartigen Alarm, dass kein Tanzbein in der Ecke stehen bleibt. (laut.de)“
A Wilhelm Scream
Waldbühne
Samstag - 01:00
2004 wurde die Band Smackin Jesaja aus Massachusetts in A Wilhelm Scream umbenannt. Heute spielen AWS eine besondere Art Post-Hardcore, beeinflusst von unterschiedlichsten Bands; von Aerosmith über Iron Maiden, zu Bad Religion und Hot Water Music reicht die Liste der Vorbilder. In der Mischung entsteht ein druckvoll treibender Sound zwischen Hardcore und Punk, mit toller spielerischen Finesse, Energie und Power. AWS tourten bereits mehrmals durch Europa und spielten dabei Shows mit Größen ihres Genres wie Lagwagon, Anti-Flag, Pennywise, The Offspring und Rise Against. Genug Namedropping? Okay. Aber was hat es mit dem Namen auf sich? Cineasten kennen den „Wilhelms-Schrei“ aus unzähligen Filmen (Star Wars, Indiana Jones), ursprünglich 1951 als Schrei für einen Mann aufgenommen, der von einem Alligator gefressen wird. Na dann: Mahlzeit!
The Esprits
Waldbühne
Samstag - 14:00
The Esprits kommen aus Braunschweig, klingen aber als stammten sie aus England. Die Jungs haben Vorbilder wie Mando Diao, The Hives, Arctic Monkeys und The Kooks – was man auch hören soll – und einen Weg gefunden, dem rotzig gespielten, englischsprachigen Indie-Rock mit poppiger Attitüde endlich zum Durchbruch zu verhelfen. Im Januar 2016 erschien ihr Lognplayer „Stay A Rebel“, ein Album wie ein Statement voll mit großartigen Songs. Harte Riffs, treibendes Schlagzeug und immer ein Auge auf die Hookline, man kann nicht anders als diese Stücke feiern. The Esprits geben von der ersten Sekunde an Vollgas und wissen so ziemlich genau wo sie hin wollen, auf die Bühne.
The Pokes
Waldbühne
Samstag - 15:45
In den 10 Jahren ihres Bestehens hat die Folk-Punk Band mit britisch-deutscher Besetzung bereits vier Longplay-Alben veröffentlicht. Auf zahlreichen Auftritten in Clubs und vor allem auf Festivals haben sich die Berliner seit 2005 bundesweit und auch international bereits einen Namen erspielt. Die Herrschaften legen sich mit ihren akustischen Instrumenten mächtig ins Zeug – hier gibt es Banjo, Akkordeon, Bass, Gitarre, Schlagzeug, Vocals. The Pokes rocken und sind dabei absolut tanzbar. Ohne auf musikalische und lyrische Finessen zu verzichten, zeigen sie gerade Live ihren wahren Charakter: Unverwechselbar Pokes-Style – Folk-Punk ohne Scheuklappen.
Knallfrosch Elektro
Waldbühne
Samstag - 17:30
Knallfrosch Elektro? Ja! Wenig sinnvolle Namen machen interessant und was diese Jungs aus dem hohen Norden aus den Boxen in die Gehörgänge ihrer Zuhörer boxieren ist hochinteressant. Viel besser noch – es macht einfach gute Laune. Eine Truppe die in keine Kategorie passt. Rap, Rock, Punk, Elektro, Funk…da ist alles drin. Ganz egal wie die Suppe denn nun heißt… schmecken soll sie und Spaß machen. Ein Plan der aufgeht! Was 2008 als Projekt startete ist mittlerweile zu einer festen Band gewachsen. Sie selbst bezeichnen ihren Pop-Crossover Sound mit einem Lächeln gern als „No School Partycore“. Spätestens wenn man eine Live Show der Frösche besucht wird klar, wie diese Stilbezeichnung ihren Namen fand. Das Publikum wird eingebunden und eingängige Synthi Frequenzen drehen einem im positiven Sinne den Magen um und die mehr oder weniger geistreichen Texte zaubern dem Zuhörer ein fragendes Schmunzeln auf die Lippen. Alles in allem eine riesige Party mit 100% Spaßgarantie – Willkommen zur „Tanztherapie Festiwall“!
Kitty in a Casket
Waldbühne
Samstag - 19:15
Die bisherige Bilanz der Wiener Punk’n’Roll-Band Kitty In A Casket kann sich wahrlich sehen lassen: Vier Alben seit 2009, die für große internationale Beachtung gesorgt haben. Konzerte in ganz Europa, unter anderem mit Legenden wie The Exploited oder The Other. Dazu eine 27 Shows umfassende Tournee durch Amerika, plus Teilnahme an einer Vielzahl der bekannten europäischen Festivals. Sängerin Kitty Casket und ihre vier Männer besitzen eine mitreißende Vitalität, die diese Formation nicht nur auf der Bühne sondern auch auf ihrer neuesten Scheibe Kiss & Hell auszeichnet. Ein herrlich morbider Charme der Texte, eine Vielfalt fesselnder Pop-Punk-Songs zwischen schroff und einfühlsam, zwischen humorvoll und bitterernst, zwischen fiktiv und autobiographisch. Der Horror Express aus Hallo-Wien ;)
Adam Angst
Waldbühne
Samstag - 21:00
Adam Angst ein arroganter Drecksack!? Er ist scheinheilig, er ist überheblich und tut auch noch so als wäre er dein bester Freund! Such dir was aus: Er ist deine Ex-Freundin, der Call Center-Agent, der dir das Abo berechnet, obwohl du nie zugestimmt hast, er ist der Rentner, der die Bullen ruft, wenn die Musik zu laut ist. Eigentlich ist er ne richtig arme Sau. Auf der Suche nach Aufmerksamkeit und auf der Suche nach sich selbst. Eigentlich… ist er genau so wie wir. Nachdem die Band Frau Potz im Jahr 2013 unerwartet eine Pause verkündete, schrieb Sänger Felix Schönfuss das Album, das er immer schreiben wollte. Olli Schulz hat mal gesagt: „Meiner Meinung nach haben gute Künstler immer einen gewissen Hass in sich. Oder eine Abscheu gegen die eigene menschliche Existenz.“ Und die Wut ist wieder da! Angetrieben von seiner Sicht auf diese manchmal biedere und beschränkte Welt, verwandelte Felix seinen Hass wieder einmal in Worte. Die Kunstfigur Adam Angst verkörpert unsere zwei Seiten, die wir niemals los werden und die scheinbar in jeder Situation unseres Lebens einen Machtkampf gegeneinander austragen: Schein und Sein, Engel und Teufel, Schwarz und Weiß. Neuer deutscher Punkrock mit Mitglieder der Bands Blackmail, FJØRT und Monopeople.
Frittenbude
Waldbühne
Samstag - 22:45
Frittenbude live ist wie eine Kneipenschlägerei auf Acid mit Kuscheltieren. Keine andere Band der Welt hat so viele Schrammen und Narben gesammelt wie Frittenbude, so viele Endorphine durch Blutbahnen gehauen, so viele junge Pandas beeinflusst und begleitet. Das klingt vielleicht etwas übertrieben, aber falsch ist es nicht. Was zählt ist der Moment und jeder einzelne Mensch. Macht mal Lärm für euer eigenes Leben! In ihrer Bandgeschichte haben sie schon auf allem gespielt was irgendwie mit einer Bühne zu vergleichen wäre, und auch auf richtigen Bühnen natürlich, sie haben Scheunen & Wohnungen zerdeppert, Hallen und Festivals überfüllt,… Das alles ist viel, aber sicherlich kein Grund überheblich zu werden. Im Gegenteil. Frittenbude bleiben nicht stehen, sondern entwickeln sich weiter. Das dies nur nach einer Floskel klingt, aber keine ist hört man daran, wie Frittenbude heute live klingen. Das neue Album „Küken des Orion“ zeugt in seiner Komplexität und Deepness davon, dass die Band, diese einzelnen verrückten Individuen, zusammen eine Faust bilden können, die so fest und hinterhältig zuschlägt wie ein Schimpanse mit einem Stock! Faust heißt fünf und fünf ist auch die neue Zahl auf der Bühne. Das heißt, Frittenbude erreicht ein neues Level. Mehr soll noch nicht verraten werden. Nur so viel: Es wird euch umhauen!
CJ Ramone
Waldbühne
Sonntag - 00:30
„So lange es Teenager gibt, wird es Ramones-Fans geben“. Im Jahr 1980 hörte CJ das erste Mal die Musik der Ramones und wurde Fan. Als die New Yorker Legende 1989 einen neuen Bassisten suchten, da Dee Dee Ramone die Band verlassen hatte, nahm CJ am Vorspielen teil und wurde als erster Teilnehmer prompt engagiert. Er wurde er zum jüngsten Mitglied der seit 1974 bestehenden Band. CJ Ramone spielte mit Joey, Marky und Johnny von 1989 bis zur Auflösung 1996 Bass und sang einige bekannte Ramones-Songs. Unser aller Lieblingspunkrockband kann aus bekannten Gründen nicht mehr auftreten, wir freuen uns aber, dass wir mit CJ Ramone, einen der verbliebenen Ramone bei uns begrüßen zu dürfen. Hier kommt melodischer Garage-Punk-Rock! Ein Blick auf die Playlists seiner Shows zeigt: Dieser Mann ist eine wandelnde Jukebox. Neben eigenen Stücken finden sich zuhauf Klassiker von den Beach Boys, von Motörhead, vor allem aber natürlich den Ramones im Programm. "Ich hatte das Glück, sieben Jahre lang in einer der größten Rock’n’Roll-Bands aller Zeiten zu spielen", sagt CJ. "Ich will alles, was ich kann, dafür tun, diesen Geist noch ein paar Generationen am Leben zu erhalten." Die Party zum 40. Stemweder Open Air: Hey Ho, let’s go!