Übersicht Jahre

38. Festival

15.08.2014 – 16.08.2014

Künstler & Bands

Skannibal Schmitt
Waldbühne
Freitag - 18:00
Die Straßburger reichern ihren Ska mit allerlei stilfremden Elementen an: Messerscharfer Wah-Wah-Funk, knüppeldicker Hardcore, elastischer HipHop, wippender Afrobeat und sogar ein nicht zu überhörendes Quantum an verrauchtem Cool Jazz finden wie selbstverständlich Eingang in Skannibal Schmitts polyglotten Musikhaushalt. Der Rhythmus geht eben noch explosiv nach vorn, um im nächsten Moment kurz innezuhalten und einen Spannungsbogen zur nächsten Attacke aufzubauen. Die Bläser Sektion wird mal kraftvoll, mal dezent, die Texte, oft im Sprechgesang, kommen im feinsten französischen und spanischen Straßenjargon daher. Un groupe qui joue du skank électrique!
Neonschwarz
Waldbühne
Freitag - 19:45
Captain Gips & Johnny Mauser – das ist true love, eine Liebesgeschichte der Hamburger Rap-Szene, vier Fäuste für ein HipHop Hallelujah! Zwei Haudegen mit Herz und Hirn, die mit Vorliebe linke Haken verteilen und Rap mit Aussage wieder nach vorne bringen. 2009 lernten sich die beiden zwischen Spraydosen und Schablonen kennen und trennen sich seitdem nur noch, wenn einer Cuba Libre holt. Neonschwarz heißt seit 2012 das gemeinsame Projekt mit der Hamburger Sängerin Marie Curry. Jenseits vom Stammtischgeleier finden sie passende Worte zu unpassenden Zuständen, rappen über Themen wie städtische Freiräume, gesellschaftliche Fesselspiele, Bildung, Überwachung und Flüchtlingspolitik. Von Kiel bis Bern kennt das neonschwarze Dreigestirn wohl jedes autonome Jugendzentrum von innen, hat in Clubs, auf Fusion Hangars und als Vorband von Frittenbude für Begeisterung gesorgt.
Jaya The Cat
Waldbühne
Freitag - 21:30
Die Band entsteht bereits Mitte der 1990er-Jahre in Boston, Massachusetts. Spätestens seit ihrem Umzug nach Amsterdam im Jahr 2004 sind Jaya The Cat ein Garant für eine kompromisslose und originelle Mischung aus Reggae, Punk-Rock und Ska. Ihren Sound beschreiben die Gründungsmitglieder Geoff und David selbst als Punk-Reggae. Mit ihrem Offbeat-lastigen, extrem livetauglichen Sound und Geoffs unverwechselbar rauer Stimme gewinnt die Band schnell Fans in ganz Europa. Live einfach nur unheimlich tanzbar und 110%ig partytauglich.
Implants
Waldbühne
Freitag - 23:15
2011 gründeten sich die Implants aus Mitgliedern der Bands Strung Out, Pulley, Ten Foot Pole, The Tank und Death by Stereo mit dem klaren Ziel: Back to the Roots! Für die Implants bedeutet das Zurückkehren zu ihren Wurzeln, endlich diesen Punkrock ohne jegliche Grenzen, wieder voll ausleben zu können. Mit ihrem vielschichtigen Musikgeschmack und der langjährigen Live Erfahrung entstand traditioneller, melodischer Punkrock mit massig Sing-a-Longs, der ebenfalls ein wenig Classic-Rock und Metal einfängt. Mit ihren mitreißenden Songs spielten sich die Implants schnell von den lokalen Radiosendern in die Playlisten der ganz Großen. Von den USA, raus in die Welt – für alle Fans des gitarren-getriebenen Wahnsinns!
Susanne Blech
Waldbühne
Samstag - 01:00
Susanne Blech verhindern die Welt. Sofort. Für immer. 2002 produzierten Sebastian Maier und Timon-Karl Kaleyta erste gemeinsame Songs elektronischer Prägung und veröffentlichten diese in eigener Kleinauflage. Nachdem der Hamburger Produzent Matthias Arfmann (u. a. Beginner, Jan Delay) auf das Projekt aufmerksam geworden war, nannte man sich "Susanne Blech" und trat mit ersten Songs live auf. Die „Intro“ schrieb: "Spitzensounds für den modernen Dancefloor mit einfach zu viel Text." Hingegen befand die FAZ: "Bringt das Land zum Tanzen, u. a. mit: Helmut Kohl, Wagner, Robocop, Die Wiedervereinigung. Wer fragt, ob das ironisch gemeint ist, hat schon verloren."
Watch out Stampede!
Waldbühne
Samstag - 14:00
Vorsicht: Massenpanik! Den fünf Jungs aus Bremen eilt zu Recht der Ruf voraus, live für einen fetten Abriss zu sorgen! Watch out Stampede! servieren uns Songs voller krachender Beats, tiefer Gitarrenriffs, wütender Shouts und cleanen Refrains mit Ohrwurm-Garantie, die sofort vom Ohr in Nacken und Beine gehen. Genau so haben sich Watch out Stampede! tief in die Herzen einer unaufhaltsam wachsenden Fanbase gespielt.
Findus
Waldbühne
Samstag - 15:45
Hamburg? Ja, aber die Hamburger Schule war gestern! Findus sind laut, durchaus lustige Zeitgenossen, stets liebenswürdig-charmant und genauso wütend wie elegant. Findus klingen wie eine gesunde Mischung aus den Strokes und Oma Hans. Punk und Indierock dienen als Fundament, doch die Fünf haben genauso die Liebe zur Melodie gefunden und spielen ebenfalls mit dem Glanz der Popmusik. Zwei Gitarren, Bass, Schlagzeug und Gesang. Damit kann man die Welt erobern. Macht euch selbst ein Bild und lasst euch davon überzeugen, dass diese Band vor allem eins als Treibstoff benutzt – ihr Herz.
The Go Set
Waldbühne
Samstag - 17:30
Singer/Songwriter J. Keenan und Bassist Mark Moran gründeten The Go Set 2003 und vermischten genau die Musikstile, mit denen sie aufgewachsen waren. Mit der Kombination von Dudelsack, Akkordeon und Mandoline mit verzerrten Gitarren verbinden sie traditionellen keltischen Folk und 70er Jahre Punk-Rock. Das klingt nach The Pogues und The Clash, nach Flogging Molly oder den Dropkick Murphys, aber genauso nach Midnight Oil und Billy Bragg. The Go Set überqueren musikalische Grenzen und sind Australiens Export-Schlager in Sachen Folk-Punk.
Keule
Waldbühne
Samstag - 19:15
Sera Finale und Claus Capek aus Berlin gründeten im Sommer 2010 das Duo Keule und veröffentlichen kurz darauf die Download-EP „Ich hab dich gestern Nacht auf YouPorn gesehen“ – und ziehen über eine Millionen Internetnutzer auf den Clip! Das Ergebnis der musikalischen Hochzeit verwandelt jegliches musikalische Schubladendenken schnurstracks in Kleinholz und schickt Herz und Hirn der nach Innovation dürstenden Musikgemeinde in die Reha. Ihre Auftritte sind legendär, zwei Mann, eine Gitarre und die nötige Portion purer Wahnsinn ihr Geheimrezept. Keule hämmern ihre Melodien zielgenau in das Unterbewusstsein des deutschen Musikpublikums. Und mit “Ja genau” – mit dem sie im September 2013 beim Bundesvision Song Contest einen glorreichen 4. Platz belegten – haben sie einen Schlachtruf gegen die kollektive Welt- und Selbstverarschung kreiert. Eine gelungene Vertonung des Berliner Lebensgefühls, also irgendwo zwischen durchsoffenen Nächten in Eckkneipen und Hundehaufen am Straßenrand mit „konstant hohen Trashfaktor“ (rap.de) und „Total blöde“ (Intro). Ja genau!
I-Fire
Waldbühne
Samstag - 21:00
Feuer ist ein Schlüsselwort im Reggae. Auch wenn oft missverstanden und fehlinterpretiert, das Feuer muss brennen. In der Performance, den Riddims, den Texten. Und da hinterlassen I-Fire keine Zweifel. Wenn diese Band aufspielt, ist Fire-Tag! Die Reggaebastion aus Hamburg ist seit 10 Jahren dabei und hat 2014 das neue, radiotaugliche Album „Salut!“ am Start. I-Fire scheut keinen Vergleich mit Bands wie Seeed und Culcha Candela (zu besseren Zeiten), aber besitzen doch ganz klar einen eigenen Stil; fern von computerisiertem Acts, präsentieren sie hand- und hausgemachten Roots Reggae mit einem Schuss Hip Hop. Sechs Musiker an Bass, Gitarre, Schlagzeug, Keyboards und Gebläse sowie die drei Sänger Rawbird, Free und Dub-Ill-You, die zwischen Gesang, Rap und Publikums-Animation hin- und herspringen. I-Fire singen deutsch und sind „Jamaika dankbar für den Sound, der für uns ganz viel mit Gefühl zu tun hat.“
Zebrahead
Waldbühne
Samstag - 22:45
Zebrahead, aus dem kalifornischen La Habra, wurde 1996 im Dunst der Orange-County-Punkexplosion geboren. Unermüdlich, unaufhaltsam und immer auf der Schaumkrone der Euphorie reitend, erinnern sie an die Vorzüge der Unbeschwertheit und daran, wie bescheuert es eigentlich ist, „erwachsen“ zu werden. Ihre Waffen in diesem Kampf: Skatepunk-Gitarren, Mitsing-Melodien und Rap. Ja, Rap. Doch jeder „Crossover“-Vorwurf wird mit einer süffisanten Handbewegung beiseite gewischt. Denn: Das hier ist nicht peinlich, das hier macht Spaß – Zebrahead nimmt man das ab, was sie tun. „You’re never too old to party!"
Street Dogs
Waldbühne
Sonntag - 00:30
Nachdem Mike McColgan 1998 die Folk-Punk-Band Dropkick Murphys verließ um Feuerwehrmann zu werden, gründete er vier Jahre später die Street Dogs, die seit 2008 auf dem Punklabel Hellcat (Dropkick Murphys, The Distillers, Rancid) beheimatet sind. Die Texte der Straßenköter kommen direkt aus dem Herzen der Arbeiterklasse Bostons. Musikalisch gibt es durchschlagenden Punkrock-Hymnen in der Tradition von The Clash, Sham 69 bis Green Day mit Ausflügen in Richtung Folk oder Reggae. Hier trifft Streetpunk auf Irish Folk – "Not without a purpose, not without a fight!"
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