Künstler & Bands
Yunus
Freitag - 18:30
Volles blondes Haar wie HP Baxxter, doch innerlich ein Pollock. Die deutschen Texte balancieren zwischen absoluter Klarheit und dem einen Bier zu viel. Eingängige Melodien werden umrahmt von drückende Beats. Mit seiner neuen EP „Fun Fun Fun“ geht es im Sommer 2021 endlich wieder auf Tour. Echte Krisen, schlechte Liebe, ein todessüßer Plot und das Happy End im Blick: Der Soundtrack zu deinem persönlichen Hollywood-Film.
My Little White Rabbit
Freitag - 19:30
Mit „Lowest Heights“ veröffentlichen My Little White Rabbit Anfang 2021 ihren neuen und zweiten Long-Player über popup-records. Das Quintett um Front-Sängerin Rike Pfeiffer hat – allen Kultur-Shutdowns zum Trotz – 2020 genutzt, um in den Schalltona Studios in Hamburg ihr zweites Album zu produzieren. „Lowest Heights“ deckt nicht nur musikalisch die Bandbreite des Garage-Rock-Genres ab, sondern übt vor allem auch textlich auf vielschichtige Art und Weise Gesellschaftskritik. Hier gibt es Garagepunk-Songs sowie surreale Psychedelic-Nummern oder Ausflüge in Synthpop-Gefilde. Feministischer Garage-Pop/Rock mit dem die Bands ihr Statement setzt.
Catapults
Freitag - 20:30
Catapults spielen energiegeladenen Emo-Punk, der von 0 auf 100 durch die Lautsprecher in die Ohren geht. Der Sound definiert sich durch die geballte Energie der vier Jungs und ist eine frische Abwandlung des 2000er Emos mit Pop Punk und Modern Rock Einflüssen. F.F.O.: The Wonder Years, Spanish Love Songs, Fallout Boy, Paramore, The Story So Far, Biffy Clyro. Wenn schon der Bandname exakt beschreibt, wie schnell die eigene Musik von 0 auf 100 beschleunigt, um dann durch die Lautsprecher in die Ohrmuscheln zu knallen, dann hat man beim Brainstorming im verschwitzten Proberaum alles richtig gemacht. Zwei EPs, zahlreiche deutschlandweite Shows, sowohl in kleinen Punkschuppen als auch auf großen Open-Airs und das alles erst seit 2018. Mit dieser Energie machen Catapults ohne Umwege weiter. Neue Singles erscheinen 2020; das Debüt-Album Anfang 2021.
Nitrogods
Freitag - 21:30
2011 gründen ehemalige Thunderhead, Sinner, Freedom Call und Primal Fear-Mitglieder die Nitrogods. Ihr Ziel: Ursprünglichen und ungezügelten Rock´n´Roll der voll auf die Glocke haut und Einflüsse von ZZ Top, Rose Tattoo und Motörhead zelebriert. Nitrogods ist – nach Eigenaussage – eine “No bullshit Rock´n Roll band. We won´t sell stuff that is not what it seems to be. Attitude was one reason for the birth of this band. Another is pure lust in playing our music and pride for keeping things real.” Da jubelt die Nitrogang.
Kapelle Petra
Freitag - 22:45
Das Trio um Sänger Opa, Bassist Der Tägliche Siepe und Schlagzeuger Ficken Schmidt (das live um die Bühnenskulptur Gazelle zum Quartett erweitert wird), ist umtriebig und kreativ wie nur wenige andere hiesige Acts. Kapelle Petra aus Hamm/Westfalen hat in ihrer Karriere schon die ein oder andere Duftmarke in der deutschsprachigen Indiemusik gesetzt. Als Klick-Mulitmillionäre auf YouTube mit ihrem Alltime-Kracher “Geburtstag”. Als Freunde des Hauses von TV Shows wie “Circus Halligalli” oder Pufpaffs “Noch nicht Schicht”. Mit zahlreichen und bundesweit ausverkauften Konzerten und Festival-Slots bei „den ganz großen“ Open Airs. Und nicht zuletzt auch mit ihrem bis dato letzten Album “Nackt”, das im Frühjahr 2019 erschien und der Band eine Top 50 Platzierung in den Album-Charts bescherte.
Hochstarter
Samstag - 00:00
Mit dem Lenker in der Luft und den Füßen auf dem Boden. Gott sein Dank - #blümchenpunk . Der Name Hochstarter wirkt nach nichtmal einem Jahr seit Band Gründung, rückblickend wie eine sich selbsterfüllende Prophezeiung. Olli, Steppo & Luke haben mit aller Energie in die Pedale getreten und seitdem das Vorderrad den Boden verlassen hat zeigt es fortlaufend Richtung #blümchenpunk Himmel. Grund dafür ist sicherlich nicht zuletzt die beeindruckende Vita der selbsternannt berufsjugendlichen Pop-punks! Olli rotierte Anfang der 00er bereits als Phillie MC auf MTViva und machte sich als Jonny Bockmist, Songrwriter für die Atzen und Ferris MC, langjähriges Mitglied der „Abstürzenden Brieftauben“ und absoluter Vollblutmusiker mit Doppel Goldstatus deutschlandweit einen Namen. Auch Steppo - als Frontmann der im TV und Radio gefeierten Band „Knallfrosch Elektro“ weiß mit Rückblick auf hunderte Konzerte und Auftritte z.B. in der Pro7 Show „Circus Halli Galli“ wie Bühnenluft riecht. Sicherlich war es die Gründung in trüben Pandemiezeiten, welche gegensätzlich zur gesellschaftlichen Stimmung zur luftig leichten Gangart des Trios führte. Gute Vibes, positive Stimmung und eine ordentliche Portion Selbstironie. Lieder die das Leben schreibt. #blümchenpunk war geboren. Ganz profilike konnten in Rekordzeit 2 dutzend erstklassige Poppunk Songs inkl. außergewöhnlich sympathischer Liveshow arrangiert werden. Der erste Videoclip „Liebeslieder“ wächst allein mit Online- und Fanbasepromotion bis heute um gute 1000 Views im Monat. Dieser Hochstart ist natürlich auch den Bookern nicht entgangen und so werden bereits im Corona Sommer 2021 die ersten 5 Festivals bespielt. Um dem nicht zu bändigendem Verlangen der rasant wachsenden Fan Community nachzukommen released die Band noch im Juli 2021 die 4 Single Promo EP „#blümchenpunk“. Die limitierte Vorauskopplung des Longplayers „Tabularosa“ ist nur in physikalischer Form erhältlich lässt erahnen, was für eine großartige Platte folgen wird. Am 16.07 wird der gute Laune Hit „Prosecco“ auf allen Plattformen released und wird mit Sicherheit jede und jeden direkt in seine Arme schließen.
Kafka X
Samstag - 01:00
Das musikalische Gehör des Serum Kollektiv Members Kafka X wurde an Hip Hop, Funk und Soul geschult. Daraus destilliert er House Music, der der Geist alter Chicago-Platten innewohnt. Dennoch ist sein Sound nicht in der Vergangenheit geblieben, sondern ist fest im hier und jetzt verortet.
Hannah Malea
Samstag - 16:30
Hannah Melea ist eine junge Singer-Songwriterin aus Münster, die erst seit Anfang 2020 mit ihrer Musik auf der Bühne steht und - trotz Corona - schon ein bisschen Bühnenerfahrungen gesammelt hat, unter anderem auch als Support von Dota Kehr beim Treibgutfestival in Münster. Ihre Musik ist atmosphärisch, direkt, ohne Schnickschnack und vielleicht etwas melancholisch.
Marie Diot
Samstag - 17:15
Marie Diot ist Liedermacherin. Sie macht Musik und Quatsch, oder anders gesagt: Eine Mischung aus Indie-Pop, Chanson und sehr viel Spaß. Ihre Konzerte bestehen aus verqueren, komischen Ansagen und Liedern, die charmant und direkt, mit Wortwitz und Ironie Geschichten von Dingen erzählen, die so im Leben passieren. Es geht zum Beispiel um die Liebe und Fischvergiftung - manchmal passieren ja Sachen, die sind so verrückt, das kann man sich gar nicht ausdenken. Manches ist melancholisch und manches ist lustig, unter anderem ihre Frisur, oder so. Generell ist sie optimistisch, möglichst gelassen, immer auf der Suche nach den richtigen Worten und der besten Melodie, mit dem Wunsch, jemanden zu berühren. Was Marie zu sagen hat, versteht man immer gleich, denkt dann aber trotzdem nach. 2017 veröffentlichte Marie Diot ihr Debut-Album "Pinguin im Tutu - Weiß nicht, ob er Tänzer ist". Der Nachfolger "Apfel im Strudel der ewigen Liebe" erschien im November 2020. Darauf präsentiert sich die Liedermacherin musikalisch wie thematisch vielseitig und balanciert dabei gewandt zwischen Melancholie und Albernheit, Indie-Pop und Chanson und vereint alles durch ihren einzigartigen Stil. Unterstützt vom fabelhaften Multiinstrumentalisten Fabian Großberg führten ihre Konzerte sie schon durch ganz Deutschland. Dabei spielte sie unter anderem als Vorband von Dota und hatte Gastauftritte bei Konzerten von Stephan Sulke. 2014 war Marie Diot Preisträgerin beim Treffen junge Musik-Szene, 2015 bei der "Nahaufnahme", einem weiteren Förderpreis der Bundeswettbewerbe Berliner Festspiele, 2017 stand sie im Finale des Deutschen Song Contests "Troubadour". 2019 gewann sie den Plattsounds Contest. Seit 2020 ist sie Absolventin der Liedermacherschule SAGO. Ebenfalls 2020 war sie nominiert für den Prix Pantheon.
Grundhass
Samstag - 18:00
Die meisten Menschen kratzen sich vermutlich verwirrt am Kopf, wenn sie GRUNDHASS auf einer Bühne sehen. Verspricht der Name doch schäbigsten zwei bis drei Akkorde Deutschpunk und stumpfstes Parolengedresche. Wenn dann der sympathische Typ mit Akustikgitarre und dem Jürgen von der Lippeeskem Hemd die Bühne betritt und seine melodischen Hymnen mit teils absurden Texten aufführt ist klar, dass hier Etikettenschwindel vorliegen muss. Dass der Name GRUNDHASS in die Irre führt, bewies der Solokünstler spätestens mit seiner ersten Single „Zusammen kaputt“, die 2020 als Vorbote des 2021 erscheinenden Debütalbums „Wenig los“ mit großen Wellen in die Musikwelt einschlug. Spätestens bei den ersten Klängen der Akustikgitarre wenden sich Verfechter des „echten Deutschpunks“ wohl wieder Dosenbier und Schnorren zu. Was sie aber verpassen ist ein hoch melodiöses Album, gespickt mit vielen Raffinessen textlicher und musikalischer Art. Klar, Punkrock hält immer schön das Händchen, aber Popmusik und Folk sind stets in Rufweite. Bretternde Gitarren stehen wie selbstverständlich neben Akustikpopsongs. GRUNDHASS singt von der ungerechten Verteilung von Wohlstand im einen und von unangenehmen Reisen im Flixbus im anderen Song. Toxische Beziehungen sind genauso Thema wie die eigene Dummheit. Grade wenn die Ernsthaftigkeit die Überhand gewinnen will, schüttelt das Album wieder einen Schenkelklopfer aus dem Ärmel, ohne aber platt zu wirken. In seinem Debütalbum verarbeitet GRUNDHASS die Kindheit und Jugend in der Sauerländischen Provinz und seinen Umzug in die große Stadt nach Berlin. Ein gelungener Spagat zwischen kleinbürgerlicher Gartenzaunromantik und exzessivem Großstadtleben. Und dazwischen all die Graustufen, die ihm auf dem Weg begegneten. Und diesen Weg hat er nicht erst grade angetreten. Seit 2013 spielte GRUNDHASS über 100 Konzerte im gesamten Deutschsprachigen Raum. Egal ob in kleinen Kneipen, auf Festivalbühnen oder als Support von Bands und Künstlern wie Montreal, Frank Turner, The Baboon Show oder Abstürzende Brieftauben. Auf diesem Weg konnte GRUNDHASS Erfahrungen sammeln, die das Album „Wenig Los“ nicht zum hingerotzten Schnellschuss, sondern zum gut durchdachten Erstlingswerk machen. Hirsch von der Band MONTREAL zum Album „Wenig los“ von GRUNDHASS.
Wisecräcker
Samstag - 19:00
Seit 1996 servieren Wisecräcker ihre ultimative Ska-Punk-Party der ganzen Welt. Die sieben Musiker trumpfen dabei mit einer Mischung aus fetten Gitarrenriffs und furiosem Blechgebläse auf und scheren sich nicht weiter um Sprach- und Stil-Barrieren. Die Songs werden nach Belieben auf Spanisch, Englisch oder Deutsch getextet und finden musikalische Einflüsse aus diversen Kulturkreisen. Hauptsache laut, schnell und mit ordentlich Feierei – vor und auf der Bühne. Zielgenau mischen die Offbeat-Symphatisanten aus der Landeshauptstadt dabei hymnische Eigenkompositionen – wie ihren neuesten Wurf „Back in 1989? – mit Cover-Songs, die auch gerne mal aus der Trash-Kiste gezogen werden. Ob als Support von Ska-P, No Use For A Name, Panteón Rococó, Terrorgruppe, Rantanplan oder Irie Révoltés, als Teil der „Monsters Of Skapunk“-Tour oder bei den vielen eigenen Konzerten in Europa, der USA und ihrer zweiten Heimat Mexiko – Wisecräcker liefern ab! Nach 20 Jahren Band-Geschichte und weit über 500 Konzerten veröffentlichen Wisecräcker im Jubiläumsjahr das Best Of Album „20 Years – 20 Songs“. Und weil sie das so gut können, schickt sich das Septett jetzt an, dieses Werk ihren Fans auch live um die Ohren zu brettern.
Montreal
Samstag - 20:15
Hamburg. Während andere Halbstarke von der Elbe sich ihre Straßenpunkattitüde direkt in den Nietengürtel ritzen konnten, irrten die drei Jungs von Montreal noch im vorstädtischen Bermudadreieck zwischen Sportverein, Mofa-Gang und Schultheater umher. Zum Glück entdeckten die Nordlichter schnell die Musik als einzig akzeptable Freizeitbeschäftigung und ihr Ticket raus aus dem Elend zwischen Wodka-Sprite, Kunstlederjacken und Autoscooter-Pop. Im Jahr 2003 machten Yonas, Hirsch und Max Power schließlich die Band „Montreal“ auf („Band aufmachen“: Unwort der Jahre 1994-1998), zwei Jahre später erschien bereits ihr erstes Album „Alles auf schwarz“. Seitdem folgten 7 Alben und über 700 Konzerte in 18 Ländern, unter anderem mit der Bloodhound Gang, Madsen, Slime, Royal Republic und Ignite.
Mal Élevé
Samstag - 21:30
Mal Élevé hat sein erstes Solo-Album „Résistance mondiale“ herausgebracht, das es auf Anhieb auf Platz 15 der deutschen Album Charts geschafft hat. Und nun müssen die Songs des Ex-Frontsängers von Irie Révoltés auf die Bühne. Wer den politischen Musiker und Aktivisten bereits live in Aktion erleben durfte, weiß: Mal Élevé gibt alles – und definitiv keine Ruhe. Seine eigene Mischung aus Dancehall, Reggae, Ska, Punk und Rap ist eine Kampfansage. Ohne Wenn und Aber fordern seine zumeist französischen und deutschen Lyrics zum globalen Protest gegen die unhaltbaren Missstände auf, unter denen allzu viele Menschen leiden. „Ich kämpfe für eine Welt ohne Grenzen, ohne Rassismus und ohne Ausbeutung“, erklärt Mal Élevé, was ihn antreibt. Nachdem er mit seiner ehemaligen Band Irie Révoltés über 500 Konzerte in mehr als 25 Ländern gespielt und die größten Festivals auf den Kopf gestellt hat, bricht er 2021 mit neuer Live-Band auf, die „Résistance“ zu starten.
Rising Insane
Samstag - 22:45
Rising Insane ist nicht nur der Name, sondern auch das, was diesen 5 Jungs aus Norddeutschland in den letzten Jahren buchstäblich widerfahren ist. Nach ihrem selbstveröffentlichten Debütalbum "Nation" im Jahr 2017 erlangte die Band schnell Aufmerksamkeit in der deutschen Metalszene auf Shows mit z.B. Stray From The Path und For Today und als Support für Annisokay auf deren 2018er Headline Run. 2019 spielten sie auf dem Impericon Festival und wurden von Long Branch Records unter Vertrag genommen. Dies führte zur ersten Label-Veröffentlichung "Porcelain" im November 2019, die weltweit hervorragende Kritiken erhielt und die Band in den internationalen Fokus rückte. Im Anschluss an die Albumveröffentlichung war die Band weiter fleißig und nahm eine vielbeachtete Coverversion von "Blinding Lights" von The Weeknd auf. Dieses Cover verschaffte der Band noch mehr weltweite Aufmerksamkeit und verbreitete den Namen noch weiter. Aufgrund der Pandemie musste die erste Headline-Tour im Jahr 2020 abgesagt werden und die Band entschied sich, aktiv zu bleiben und nahm eine EP namens "Recovered" mit noch mehr Coverversionen von Songs aus den letzten 35 Jahren auf, darunter auch "Blinding Lights". Nun sind Rising Insane mit neuer Musik zurück und bereit, in noch höhere Sphären aufzusteigen. Sie bleiben ihren Post-Hardcore- und Metalcore-Wurzeln treu, haben sich aber als Band und als einzelne Musiker deutlich weiterentwickelt. Der Sound ist ausgereifter und die Songs lassen keine Fragen offen, ob diese Jungs ihrem Namen treu bleiben und Rising Insane weiter vorantreiben können!