Übersicht Jahre

17. Festival

24.07.1993

Künstler & Bands

Adesa
Samstag
- Rituelle Trance Rhythmen und Tänze. Im Leben der Völker Westafrikas sind auch noch heute Religionen und Mythen als spirituelles Erbe auf vielfache Ueise lebendig. Im Zustand der Trance nimmt die Seele einer Naturkraft Besitz vom Körper des Menschen und versetzt ihn in eine andere Welt. Adesas "Rituelle Trance Rhythmen und Tänze" ermöglichen eine sensible erste Ahnung und Annäherung.
Sankofa (Afro Rhythm' and Dance, Reggae, Highlife, Acrobatic) "Sankofa" heißt "zurück zu den Wurzeln" und verspricht ein Feuerwerk westafrikanischer Rhythmen und Tänze, das den Bogen von der Tradition hin zu modernen Reggae-, Soca- und Highlifesounds spannt. Traditionelle Tanzformen verschmelzen mit kreativen modernen Tänzen. Eine atemberaubende Show - to make you happy, dance and feel good!
Ach ja, Adesa bedeutet "Menschheit" und steht symbolisch für die Harmonie im Zusammenleben aller Völker und Hautfarben in einer besseren Zukunft! Alles klar...
Up-Art
Samstag
Eigenttich könnten wir das Theater gar nicht bezahlen. Das Stück wird speziell für unser Festival ausgearbeitet. Vielen Dank und Gruß dafür nach Osnabrück.
Dead End Cowboy
Samstag
Blues Rock mit einem Schuß Independent und einem Frauenfrontchor vom Feinsten. Highway-Rock aus der Sackgasse. Schräge Ladyvoices paaren sich apart mit dem sonoren Organ des Leadsängers, deftige, solide Gitarrenriffs pulsieren im Einklang mit pochenden, perfekt getimten Basslinien und einem kantig-satten Schlagwerk. Giterrist Pete Borel und Bassistin Nina E. verbrachten die Endphase der Achtziger in Los Angeles. Was sollen wir noch schreiben, Herrendoppel mit einem Damentrio, mit einem ungewöhnlichen Line up aus Gitarre, Bass, Schlagzeug und doppelt besetzten Percussions, gesehen hat von uns die Band noch keiner, aber sie gehört nach Stemwede!
Stakkato
Samstag
Das Tanztheater Stakkato zeigt freie Performance zum Thema des Festivals in Anlehnung an ihr Stück "Eigentlich ein schöner Tag".
The Bates
Samstag
The Bates eine Band aus Eschwege. Wer weiß, wo das sein mag? Aber inzwischen dürften mehrere Bands bewiesen haben, daß nicht nur die Asphaltdschungel deutscher Großstädte gute Musik hervorbringen. Wir lieben die Bates, weil sie so ungeheuer abwechslungsreich sind. Lärmig und poppig zugleich kommen sie daher. Mit so ungeheurer Frische und Entschlossenheit blasen sie mit ihren Songs alles weg, was vor, neben oder hinter ihnen steht. Phantastisch herausgegrölte Popsongs, eine Art Punkpopbeat. Für reinen Pop ist die Musik zu laut und zu hart, für reinen Punk zu vielseitig. Vor allem bringen die Bates endlich mal wieder ein bißchen Humor in die deutsche Musikszene. Zimbe, Klube, Rap und Pogo haben sich nämlich daran erinnert, daß es zwischen finsterer Gruft und der anspruchsvollen Intellektuellenschiene gewisser Zeitgeister bei Musik ursprünglich um ganz anderes ging: Um Spaß.
Sir Mortimers Erben
Samstag
Das Treiben und Leben der Gaukler im Mittelalter transponiert auf die heutige Zeit heißt Untergrund, Avantgarde, kreative Überlebenstechniken, Mobilität mit der gegenwärtigen Technik und modernen Ausdrucksformen zu ergänzen/oder zu füllen. Das Gauklersyndikat nimmt nicht für sich in Anspruch, allein nur dies zu tun. Nein, es denkt nicht einmal über die Theorie nach. Im Prinzip wollen sie nur Spaß machen und haben. Das sie der einzige echte Straßenzirkus sind, interessiert sie nicht im geringsten. Ist Straßentheater intellektuell? Kann man/frau Apfelmus essen? Wo entwickelt sich die Szene hin? Welche Ideale hat der neue avantgardistische Zirkus? Fragen über Fragen! Sir Mortimers Erben haben keine Antwort darauf.
Hypnotix
Samstag
Drückender, pulsierender Roots/Dub Reggae aus Prag, von afrikanischen Rhythmen durchwachsen, von der hypnotisierenden Show des Frontmann und Sängers Bouvama Badji aus Senegal geführt. Live sind den Improvisationsmöglichkeiten der tschechischen Musiker keine Grenzen gesetzt. Sechs verschiedene Sprachen verschmelzen und heraus kommt ein Gebräu aus mystique underground power, sociality and political influenced lyrics.
Zuhören, abschieben, genießen - mit Hypnotix. Mein Geheimtip!
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