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4. Stemwede Op(p)en-Air-Fest

23.08.1980

Festival am Jugendzentrum, Stemwede-Oppendorf. Mit bis zu 400 Besuchern.

„Das ist ja toll, das schlechte Wetter ist ja gut gelungen und hat viel Spaß gemacht." Solche oder ähnliche Aussprüche waren auf dem 4. Stemweder O(p)pen-Air-Fest des Jugendzentrums Stemwede oft zu hören, da die drei drängenden Veranstaltungstage angesichts des schlechten Wetters in die Innenräume des Jugendzentrums verlegt wurden. Das schlechte Wetter konnte dem Festival allerdings keinen Abbruch tun, so daß einige hundert Jugendliche zum Jugendzentrum kamen, um den von sechs verschiedenen Musikgruppen dargebotenen Programm zu lauschen.

Künstler & Bands

Günther Strotzki
Samstag
Nach der Umverlegung des Festivals begann es gegen 17 Uhr mit Günter Skrotzki, der, begleitet von Gitarre, Akkordeon und Mundharmonika, Lieder deutschen und internationalen Ursprungs, den interessierten Zuhörern darbot.
Donner & Doria
Samstag
Im Anschluß daran trat dann die Mindener Rockgruppe Donner & Doria auf, die das Publikum mit deutschen, aber anspruchsvollen Rocktexten zum Zuhören aber auch Mitmachen brachte.
Ostwestfalistan
Samstag
Darauf folgten dann Ostwestfalistan, die, wie schon bei früheren Konzerten im Jugendzentrum, das Publikum mit progressiven und mitreißenden Rockstücken begeisterten und auch den Letzten in Schwung versetzten. Nach Ostwestfalistan spielte dann die Folkgruppe Lorbass, die deutsche und insbesondere aus dem Münsterland stammende Folklore darbot, was dem Publikum recht gefiel, so daß sie etliche Zugaben geben mußten.
Lorbass
Samstag
Fana & Co
Samstag
Im Anschluß daran konnte dann doch noch ein Teil des Festivals nach draußen verlegt werden, da die Gruppe Fana & Co ihre Anlage auf dem Hof des Jugendzentrums aufbaute, so daß alle Besucher des Festivals die Möglichkeit hatten, der Musik von Fana & Co zu lauschen, die den Leuten mit fetzigen Blues-Rock-Rhythmen einheizten, daß man einfach nichts anderes als mitmachen konnte.
Open Joy Jam
Samstag
Bis spät in die Nacht hinein spielten dann noch Open Joy Jam, die vor dem verbleibenden Publikum ein breites Repertoire aus der Jazzmusik vorführten, was beim Publikum mit viel Beifall honoriert wurde. Es ist nur schade, daß sie erst so spät und damit vor einem kleinen Zuhörerkreis spielte, da sie sicherlich eine der besten Gruppen des Abends waren.
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